291
Wols
Ohne Titel (Stadtlandschaft), 1940/1941.
Aquarell und Tuschfeder
Schätzpreis: € 40.000 - 45.000
291
Wols
Ohne Titel (Stadtlandschaft), 1940/1941.
Aquarell und Tuschfeder
Schätzpreis: € 40.000 - 45.000
Wols
1913 - 1951
Ohne Titel (Stadtlandschaft). 1940/1941.
Aquarell und Tuschfeder.
Rechts unten signiert. Auf festem, leicht strukturiertem Velin. 22,3 x 29,4 cm (8,7 x 11,5 in), blattgroß.
Das Werkverzeichnis von Philipp Gutbrod zitiert eine Notiz von Werner Haftmann auf der Rückseite einer Reproduktion (Archiv Werner Haftmann): "Nach Gréty [Gréty Wols, die Ehefrau des Künstlers] in Cassis entstanden. 1942 an einen Arzt in Avignon verkauft. Gréty kaufte es später zurück." Gutbrod vermutet, es könne sich dabei um Dr. Georges Pons, Avignon, gehandelt haben. [CH].
• Wie im Traum: Als Gegenentwurf zur Realität erschafft Wols fantastische, zwischen Abstraktion und Figuration diffundierende Welten.
• Die Verbindung aus zarter Aquarellierung und feinen Linienkompositionen vermittelt spielerische Leichtigkeit und Poesie und offenbart eine künstlerische Verwandtschaft zum Surrealismus.
• Vergleichbare Arbeiten dieser Entstehungszeit befinden sich in den bedeutendsten musealen Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art und das Metropolitan Museum of Art, New York, die Tate in London, das Centre Pompidou in Paris und das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid.
• In den vergangenen Jahren sind die Arbeiten des Künstlers u. a. in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Basel (2025, Kupferstichkabinett) und im Centre Pompidou, Paris (2020), zu sehen.
Mit einer Fotoexpertise von Dr. Ewald Rathke vom 17. April 2014 (in Kopie).
PROVENIENZ: Privatsammlung Avignon (1942 vom Künstler erworben).
Sammlung Gréty Wols (1913-1951), Paris (die Witwe des Künstlers, vom Vorgenannten zurückerworben).
Galerie Bénador, Genf.
Sammlung François Chauvet, Genf (um 1964).
Galerie Pudelko, Bonn.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (wohl in den 1970er Jahren vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Chefs-d'œuvre des collections suisses de Manet à Picasso (Exposition Nationale Suisse), Palais de Beaulieu, Lausanne, Mai 1964, Kat.-Nr. 347 (m. SW-Abb., mit dem Titel "La ville" und der Datierung "1939-1940").
Wols. Das große Mysterium, Museum Wiesbaden, 17.10.2013-26.1.2014 (außer Katalog).
LITERATUR: Philipp Gutbrod, Wols (1913-1951). Die Arbeiten auf Papier (kommentiertes kritisches Werkverzeichnis, Diss.), Heidelberg 2003 [Mikrofiche], WVZ-Nr. A-293 (m. Abb.).
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 17.14 h +/- 20 Min.
1913 - 1951
Ohne Titel (Stadtlandschaft). 1940/1941.
Aquarell und Tuschfeder.
Rechts unten signiert. Auf festem, leicht strukturiertem Velin. 22,3 x 29,4 cm (8,7 x 11,5 in), blattgroß.
Das Werkverzeichnis von Philipp Gutbrod zitiert eine Notiz von Werner Haftmann auf der Rückseite einer Reproduktion (Archiv Werner Haftmann): "Nach Gréty [Gréty Wols, die Ehefrau des Künstlers] in Cassis entstanden. 1942 an einen Arzt in Avignon verkauft. Gréty kaufte es später zurück." Gutbrod vermutet, es könne sich dabei um Dr. Georges Pons, Avignon, gehandelt haben. [CH].
• Wie im Traum: Als Gegenentwurf zur Realität erschafft Wols fantastische, zwischen Abstraktion und Figuration diffundierende Welten.
• Die Verbindung aus zarter Aquarellierung und feinen Linienkompositionen vermittelt spielerische Leichtigkeit und Poesie und offenbart eine künstlerische Verwandtschaft zum Surrealismus.
• Vergleichbare Arbeiten dieser Entstehungszeit befinden sich in den bedeutendsten musealen Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art und das Metropolitan Museum of Art, New York, die Tate in London, das Centre Pompidou in Paris und das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid.
• In den vergangenen Jahren sind die Arbeiten des Künstlers u. a. in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Basel (2025, Kupferstichkabinett) und im Centre Pompidou, Paris (2020), zu sehen.
Mit einer Fotoexpertise von Dr. Ewald Rathke vom 17. April 2014 (in Kopie).
PROVENIENZ: Privatsammlung Avignon (1942 vom Künstler erworben).
Sammlung Gréty Wols (1913-1951), Paris (die Witwe des Künstlers, vom Vorgenannten zurückerworben).
Galerie Bénador, Genf.
Sammlung François Chauvet, Genf (um 1964).
Galerie Pudelko, Bonn.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (wohl in den 1970er Jahren vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Chefs-d'œuvre des collections suisses de Manet à Picasso (Exposition Nationale Suisse), Palais de Beaulieu, Lausanne, Mai 1964, Kat.-Nr. 347 (m. SW-Abb., mit dem Titel "La ville" und der Datierung "1939-1940").
Wols. Das große Mysterium, Museum Wiesbaden, 17.10.2013-26.1.2014 (außer Katalog).
LITERATUR: Philipp Gutbrod, Wols (1913-1951). Die Arbeiten auf Papier (kommentiertes kritisches Werkverzeichnis, Diss.), Heidelberg 2003 [Mikrofiche], WVZ-Nr. A-293 (m. Abb.).
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 17.14 h +/- 20 Min.
Aufgeld und Steuern zu Wols "Ohne Titel (Stadtlandschaft)"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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