Auktion: 395 / Moderne Kunst /Seitenwege der deutschen Avantgarde am 19.10.2012 in München Lot 511

Joachim Ringelnatz - Tanzende Neger


511
Joachim Ringelnatz
Tanzende Neger, 1926.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 20.000

(inkl. Käuferaufgeld)
Tanzende Neger. 1926.
Öl auf Leinwand.
Schmidt-Möbus 26. Rechts unten signiert und datiert. 35 x 40 cm (13,7 x 15,7 in). [CB].

Wir danken Dr. Friederike Schmidt-Möbus und Prof. Dr. Frank Möbus, Joachim-Ringelnatz-Stiftung, für die wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Auktionshaus Max Perl, Berlin, 12./13. Dezember 1932, Lot 1095.
Julius (Asriel) Stern, Frankenberg a.d. Eder und Berlin, nach 1935 Emigration nach Ben-Shemen/Palästina.
Durch Erbschaft in den 1970er Jahren an seine Schwester Clara Bartnitzki (geb. Stern), Kfar Vitkin/Israel.
Sabina Hirsch, Kfar Vitkin/Israel.
Seitdem in Familienbesitz, Haifa/Israel.

Joachim Ringelnatz, eigentlich Hans Bötticher, ist vor allem als deutscher Dichter bekannt. Auf Anregung von Renée Sintenis, ihrem Mann E.R. Weiß und Karl Hofer beschäftigt sich der Künstler ab 1922 verstärkt mit der Malerei. 1923 findet in der Berliner Galerie Flechtheim seine erste Ausstellung statt, bei der er den Großteil der gezeigten Werke veräußern kann. Zu den ersten Käufern gehören Renée Sintenis sowie die Schauspieler Paul Wegener und Asta Nielsen. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre wird er auch als Maler ein bekannter Mann, der u.a. von Flechtheim und Nierendorf sowie den Kritikern Carl Einstein, Franz Roh und Willi Wolfradt gefördert wird.




511
Joachim Ringelnatz
Tanzende Neger, 1926.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 20.000

(inkl. Käuferaufgeld)