Auktion: 524 / Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst II am 10.12.2021 in München Lot 39

 

39
Georg Baselitz
Die Kaffeekanne, 1978.
Kohle, Tuschpinsel und schwarze Kreide
Schätzpreis: € 18.000 - 24.000
+
Die Kaffeekanne. 1978.
Kohle, Tuschpinsel und schwarze Kreide.
Rechts unten signiert und datiert "Aug. 78". Verso handschriftlich mit der Werknummer "G.B.Z 108" bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Velin. 61 x 43,2 cm (24 x 17 in), blattgroß. [CH].

• Seit fast 40 Jahren in Berliner Privatbesitz.
• Charakteristische Komposition aus expressiv-dynamischer Kohlezeichnung und freier, zum Teil lasierender Gouachemalerei.
• Im selben Jahr entsteht das gleichnamige Gemälde, heute Teil der Sammlung des Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam.
• Ab 1969 entstehen die für Baselitz typischen Werke, in denen er durch das Auf-den-Kopf-Stellen der figurativen Motive allein deren Form und sinnliche Wirkung sprechen lässt.
• Weitere Arbeiten aus diesem Jahr befinden sich u. a. in den Sammlungen der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, und des Städel Museums, Frankfurt a. Main.
• 1972 und 1982 Teilnahme an der documenta 5, 6 und 7 in Kassel.
• Zwei Jahre nach Entstehung dieses Werkes repräsentiert Baselitz zusammen mit Anselm Kiefer Deutschland auf der 39. Biennale von Venedig
.

Die vorliegende Arbeit ist im Archiv Georg Baselitz, München, verzeichnet. Wir danken dem Archiv für die freundliche Auskunft.

PROVENIENZ: Galerie Hans Neuendorf, Hamburg.
Privatsammlung Berlin (1984 vom Vorgenannten erworben).

Aufrufzeit: 10.12.2021 - ca. 15.20 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Georg Baselitz "Die Kaffeekanne"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.