Auktion: 498 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 18.07.2020 in München Lot 522

 
522
Carl Millner
Sommerliche Gebirgslandschaft, 1876.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 1.000 - 1.500
+
Objektbeschreibung
Sommerliche Gebirgslandschaft. 1876 [?].
Öl auf Leinwand.
Links unten monogrammiert. Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich unleserlich bezeichnet ".. Dezember 187[6 ?]". 27 x 22 cm (10,6 x 8,6 in).

PROVENIENZ: Wohl Hugo Helbing, Ölgemälde moderner Meister: aus dem Nachlasse A. de Ridder †, Frankfurt, sowie aus anderem Besitz , 11.11.1920, Kat.-Nr. 191.
Wohl Sammlung Kurschildgen, ohne Ort (Erwerber auf der vorgenannten Auktion).

Aufrufzeit: 18.07.2020 - ca. 17.22 h +/- 20 Min.

Essay
Carl Millner zieht 1851 nach München und studiert ab 1858 Malerei bei Julius Lange, findet aber auch Inspiration in der klassizistisch-romantischen Tradition der Landschaftsmalerei sowie in den Werken Carl Rottmanns. Er reist immer wieder in die Alpen und entdeckt im Berchtesgadener Land, in Tirol sowie in der Schweiz und Oberitalien die Motive für seine Gemälde. Hoher Detailreichtum und feinste Akribie in der Wiedergabe der Strukturen von Vegetation und Gestein sowie bewegte Licht- und Schattenkontraste charakterisieren seine Malweise, die auf genauester Beobachtung und zeichnerischer Perfektion gründet. In unserem Gemälde setzt er gekonnt die Idylle des kleinen, von Bäumen geschützten Bergsees im Vordergrund, an dem sich ein Wandererpaar zur Rast niedergelassen hat, gegen die dramatisch-erhabene Bergkulisse des Hochkalter bei Ramsau im Berchtesgadener Land. Etliche Gebirgslandschaften befinden sich in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, unter anderem aus dem ehemaligen Besitz König Ludwigs I. [KT]
 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Carl Millner "Sommerliche Gebirgslandschaft"
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