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Auktion: 477 / Klassiker des 20. Jahrhunderts II am 07.12.2018 in München Lot 579

 
Objektbeschreibung
S.P.O.R./Signale. 1964.
Öl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand signiert, datiert "S.P.O.R. 1964" und betitelt, sowie bezeichnet "Kunsthalle Basel". 150 x 140 cm (59 x 55,1 in) . [EH].

PROVENIENZ: Privatsammlung Deutschland (direkt vom Künstler erworben).

Essay
Georg Karl Pfahler, der neben Rupprecht Geiger zu den bedeutendsten deutschen Vertretern der Farbfeldmalerei zählt, entwickelt ab Ende der 1950er Jahre, beeindruckt von den Gemälden des Amerikaners Barnett Newman, einen zunehmend zu kompakten Farbfeldern vereinfachten Stil. Diese scharf von einander abgegrenzten Farbbereiche werden in den 1960er Jahren zu Pfahlers unverkennbarem Markenzeichen. Konstruktion und Farbe bilden die beiden zentralen Aspekte in seiner Bildsprache. Etwa ab 1962 wandeln sich die Formblöcke zu scharf abgegrenzten Farbflächen. Sie heben Pfahler als einzigen Repräsentanten des sogenannten "Hard-Edge" in Deutschland hervor. Zeitgleich erlangt er dann auch den internationalen Durchbruch in Ausstellungen wie "Signale"' 1965 in Basel, "Formen der Farbe" 1967 in Amsterdam, Stuttgart und Bern sowie "Painting and Sculpture from Europe" 1968 in New York.
579
Georg Karl Pfahler
S.P.O.R./Signale, 1964.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 10.000
Ergebnis:
€ 21.250

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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