317
Albert August Zimmermann
Am Ufer des Comer Sees (Menaggio), 1858.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000 Ergebnis:
€ 7.500 (inkl. Käuferaufgeld)
Am Ufer des Comer Sees (Menaggio). 1858.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. Verso handschriftlich ortsbezeichnet "Menaggio / Lago di Como" sowie handschriftlich nummeriert. 75,5 x 108,5 cm (29,7 x 42,7 in).
PROVENIENZ: Privatbesitz Süddeutschland (aus Familienbesitz erhalten).
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. Verso handschriftlich ortsbezeichnet "Menaggio / Lago di Como" sowie handschriftlich nummeriert. 75,5 x 108,5 cm (29,7 x 42,7 in).
PROVENIENZ: Privatbesitz Süddeutschland (aus Familienbesitz erhalten).
Albert August Zimmermann beginnt seine Malerkarriere als Autodidakt, bevor er zunächst in Dresden studiert, dann 1833 nach München geht und dort eine eigene Malerschule für Landschaftsmalerei gründet, die regen Zuspruch findet. Schließlich wird ihm 1857 eine Professur an der Mailänder Kunstakademie übertragen, die ihm Reisen in Norditalien ermöglicht, wodurch sich sein Motivrepertoire erweitert. Hatten seine bisherigen Landschaften, oftmals im Gebirge oder in waldigen Regionen Deutschlands angesiedelt, zunächst noch heroisch-dramatischen Charakter in der Nachfolge Joseph Anton Kochs, beginnt mit dem Italienaufenthalt eine ruhige, lichte Klarheit einzukehren. Die komponierend-stilisierende Malweise weicht zusehends einer breiteren Pinselführung, die sich damit einhergehend einer realistischeren Landschaftsauffassung zu nähern beginnt. Auf seinen Erkundungen der nördlichen Lombardei dürfte wohl auch die Ansicht des Comer Sees mit dem kleinen pittoresken Ort Menaggio entstanden sein, hinter dem sich das Massiv des Monte Grona erhebt. In der malerisch geschwungenen Bucht setzt Zimmermann die heimkehrenden Fischer als Staffagefiguren, auf den schattigen Felsen rechts postiert er einen kleinen Angler. Die sanfte Idylle seiner Landschaften begeistert unter anderem auch den Grafen Adolf Friedrich von Schack, in dessen Sammlung auch Werke von Zimmermann Eingang finden. Seine erfolgreichste Schaffensphase bilden dabei die 1850er bis 1870er Jahre. Gemälde dieser Zeit befinden sich in den Sammlungen des Städel Museums Frankfurt und der Neuen Pinakothek in München. [KT]
317
Albert August Zimmermann
Am Ufer des Comer Sees (Menaggio), 1858.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
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