Rückseite
338
Gerhard Hoehme
Discomath, Um 1978.
Objekt
Schätzung:
€ 15.000 Ergebnis:
€ 30.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Discomath. Um 1978.
Objekt. Acryl auf Damast mit Polyethylenschnüren.
Hoehme 78-17. Verso signiert, datiert, betitelt und bezeichnet. Leinwand: 150 x 120 cm (59 x 47,2 in).
PROVENIENZ: Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg i. Br.
AUSSTELLUNG: Gerhard Hoehme. Bilder. >Wenn man nichts sieht, schaut man länger hin<, Städtische Kunsthalle Düsseldorf und Kunstverein Heidelberg im Heidelberger Schloss, Düsseldorf/Heidelberg 1979, Kat. 125.
LITERATUR: Giulio Carlo Argan und Hans Peter Thurn, Gerhard Hoehme. Werk und Zeit 1948-1983, Stuttgart und Zürich 1983, sw-Abb. S. 200.
Objekt. Acryl auf Damast mit Polyethylenschnüren.
Hoehme 78-17. Verso signiert, datiert, betitelt und bezeichnet. Leinwand: 150 x 120 cm (59 x 47,2 in).
PROVENIENZ: Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg i. Br.
AUSSTELLUNG: Gerhard Hoehme. Bilder. >Wenn man nichts sieht, schaut man länger hin<, Städtische Kunsthalle Düsseldorf und Kunstverein Heidelberg im Heidelberger Schloss, Düsseldorf/Heidelberg 1979, Kat. 125.
LITERATUR: Giulio Carlo Argan und Hans Peter Thurn, Gerhard Hoehme. Werk und Zeit 1948-1983, Stuttgart und Zürich 1983, sw-Abb. S. 200.
In den 1970er Jahren entdeckt Hoehme den Damaststoff als vorstrukturierten Malgrund für sich. "Bewegte ich mich vor dem Damast hin und her, kippte der Eindruck um: was vorher Licht war, war nachher Schatten und wieder umgekehrt [..] Damastweiß ist vielschichtiges weißes Licht. Es verschluckt die anderen Farben oder setzt sie hervor. So wie die Natur das Tageslicht trinkt, um in jeder Sekunde neu (anders) zu sein, so sucht Damast den Blickpunkt Deines Auges, um umzukippen in ein Anderes (zit. nach: Boehm, in: Hoehme, S. 37). Der Damast mit seinen Ornamenten und Blüten bereichert die Malerei Hoehmes um eine bürgerliche Komponente, die der Künstler aufnimmt, durch sein künstlerisches Eingreifen verfremdet und uns auf diese Weise neu erfahren lässt. Auch in unserer Arbeit bildet der vormals in Form von Tischdecken und Bettüberzügen in der bürgerlichen Alltagskultur weit verbreitete, leicht vergilbte Damaststoff die bürgerliche Basis für Hoehmes leuchtend weiße Übermalung. Hoehme eignet sich das allzu Vertraute künstlerisch an, stellt es in einen neuen Kontext und schafft somit ungeahnte Bezüge, die er durch die Kombination mit seinen berühmten Polyethylenschnüren in den Raum ausgreifen lässt. [JS]
338
Gerhard Hoehme
Discomath, Um 1978.
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€ 15.000 Ergebnis:
€ 30.000 (inkl. Käuferaufgeld)
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