Auktion: 440 / Contemporary Art am 10.12.2016 in München button next Lot 672

 

672
Detlev Foth
Ohne Titel, 2003.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 3.750

(inkl. Käuferaufgeld)
Ohne Titel. 2003.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert und datiert. 190 x 190 cm (74,8 x 74,8 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (direkt vom Künstler erworben).

Das malerische Werk von Detlev Foth changiert spannungsvoll zwischen expressiver Figuration und gegenstandsaufgelöster Abstraktion. Schon als junger Mann arbeitet er mit Kurt Link zusammen, der in Düsseldorf als Künstler tätig ist und zeitlebens enge Verbindungen zur Düsseldorfer Schule, darunter auch zu Joseph Beuys, unterhält. 1979 nimmt Detlev Foth dann selbst sein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie auf. Zu seinen Lehrern zählen Luise Kimme, Bernhard Lüthi, Siegfried Cremer, Tony Cragg, Walter Biemel und Rolf Sackenheim. Bei Karin Rissa wird Detlev Foth 1985 Meisterschüler. Anders als die Werke Karin Rissas, entwickelt Detlev Foth in seinen Gemälden eine eigenständige, zwischen Abstraktion und Figuration stehende Bildsprache, die in ihrem Farbauftrag und den kristallinen Formen an Meister des Impressionismus wie Claude Monet und des Expressionismus wie Paul Cézanne und Ernst Ludwig Kirchner erinnert. Mit pastosem, gestischem Pinselstrich verortet Foth seine Landschaftsgemälde und Architekturbilder in diesem Grenzbereich. Zwar bleiben die Malereien bis auf Ausnahmen gegenständlich, doch werden die Motive in verschiedenen Graden von der Abstraktion erfasst und spielen so spannungsvoll mit dem Erkennen und Erahnen des Betrachters. So erscheint auch unser Werk auf den ersten Blick als eine aus zarten und kräftigen Nuancen, lasierenden und pastosen Strukturen bestehende Farboberfläche. Aus dieser schälen sich durch opulent in gestischen Pinselstrichen aufgetragene Farbe die Formen einer Stadt heraus, die durch die „zackige“ Malweise den Eindruck einer pulsierenden Großstadt erweckt. Neben solchen urbanen Darstellungen finden sich in Foths malerischem Œuvre auch Porträts und exotisch-expressiv anmutende Aktgemälde. Auch Papierarbeiten und Handzeichnungen gehören zu seinen Ausdrucksmedien sowie Collagen und digital bearbeitete Fotografien, die gelegentlich surrealistische Tendenzen aufnehmen. Bereits als Student kann Detlev Foth seine erste Einzelausstellung in der Galeria de Arte Sala Goya auf Palma de Mallorca bespielen (1981). Es folgen weitere internationale Einzelausstellungen, unter anderem in Brasilien, Portugal und Kairo. Jüngst waren Arbeiten Foths in der Galerie Arthropologie in Kairo (2012), der Gruppenausstellung "Schutzraum - Kunst im Bunker" in Düsseldorf (2013) und der Kunsthandlung Steinbach in Krefeld (2015) zu sehen. Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf. [FS]



672
Detlev Foth
Ohne Titel, 2003.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 3.750

(inkl. Käuferaufgeld)

 


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