Auktion: 427 / Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts am 20.11.2015 in München button next Lot 181

 

181
Franz von Stuck
Neckerei, 1889.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 50.000
Ergebnis:
€ 118.750

(inkl. Käuferaufgeld)
Neckerei. 1889.
Öl auf Leinwand.
Voss 13/205. Rechts unten signiert und bezeichnet "MÜNCHEN". 47 x 49,5 cm (18,5 x 19,4 in).
Im originalen Künstlerrahmen. [CB].

Mit einem Exposé von Dr. Christoph Andreas (Galerie J.P. Schneider jr.), Frankfurt am Main, vom 21. September 1990.

PROVENIENZ: Galerie Heinemann, München (Heinemann-Nr. 9650, Eingang 11. Februar 1909).
Hugo Reisinger, New York (erworben bei Heinemann am 20. August 1909).
Privatsammlung.
Galerie J.P. Schneider jr., Frankfurt am Main, 1990 (verso mit dem Galeriestempel auf dem Keilrahmen).
Privatsammlung Hessen.

AUSSTELLUNG: Münchener Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im königlichen Glaspalaste, 1890, Kat.-Nr. 1243.
Stuck-Ausstellung, Galerie Heinemann, München, 29.3.-4.4.1909, Kat.-Nr. 16.

LITERATUR: Auswahl:
Otto Julius Bierbaum, Franz von Stuck. Künstler Monographien, Bd. XLII, Bielefeld und Leipzig 1899, Abb. 42 (S. 41).
Friedrich von Boetticher, 2. Band, Nr. 7.
Franz von Stuck. Das Gesamtwerk, Vorwort von Fritz von Ostini, München 1909, Abb. S. 35.
Anton Sailer, Franz von Stuck. Ein Lebensmärchen, München 1969, S. 14.

1889, im Jahr von Stucks erstem öffentlichen Erfolg, entsteht auch das Gemälde "Neckerei", in dem Stuck erstmals Faun und Nymphe darstellt, die einander bei verliebtem Spiel im lichten Wald nachlaufen. Diese Thematik wird sich von nun an innerhalb von Stucks Œuvre über die Jahre hinweg in zahlreichen Variationen wiederholen und zu einem seiner beliebtesten und typischsten Sujets entwickeln. Deutlich zu erkennen sind in dieser Komposition sowohl die Einflüsse der Pleinair-Malerei der Schule von Barbizon als auch die thematischen Bezüge zu Arnold Böcklin. Zur Vorbereitung des Gemäldes entsteht im selben Jahr eine etwas kleinere Studie (vgl. Voss 12/204).



181
Franz von Stuck
Neckerei, 1889.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 50.000
Ergebnis:
€ 118.750

(inkl. Käuferaufgeld)

 


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