75
Pierre Hodé
Dans le port de Rouen, 1925.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 25.000 Ergebnis:
€ 36.600 (inkl. Käuferaufgeld)
Dans le port de Rouen. Um 1925/35.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. Verso signiert und betitelt. 50 x 60,8 cm (19,6 x 23,9 in).
PROVENIENZ: Galerie Wolfgang Ketterer München, 33. Auktion, 20. 28. Mai 1979, Kat. Nr. 533 mit Abb.
Privatsammlung Niedersachsen.
Der Autodidakt Pierre Hodé ist zunächst beeinflusst vom Impressionismus und Cézanne. Er thematisiert überwiegend die Landschaft der Normandie, seiner Heimat, aber auch das Stillleben ist ein wichtiger Teil seines Werks. Neben der Malerei arbeitet Pierre Hodé zudem als Sekretär der "Société des Peintres Normands". Während er mit seinem Künstlerkollegen Pierre Dumont in Paris lebt, wohnt er Tür an Tür mit Juan Gris, der neben Pablo Picasso und Georges Braque, zu den sogenannten drei Musketieren des Kubismus zählt. Vielleicht ein Grund, dass sich Hodé nach und nach immer mehr dem Kubismus zuwendet.
Die kubistischen Bildelemente bestimmen im Wesentlichen die Aussage dieser Komposition. Im sorgsam geschichteten Bildaufbau wird eine Hafenansicht von Rouen geschildert, die von den im Hafen ankernden Schiffen dominiert wird. Ähnlich den Arbeiten Masereels werden sie dicht nebeneinander gesetzt, so dass ihre gedrungene Fülle der Komposition einen Ausdruck von Schwere vermittelt. Das Arbeitermilieu, auch bei Masereel ein bevorzugter Bildgegenstand, wird heroisiert und zugleich in Frage gestellt im Sinne einer Kritik an den Arbeitsverhältnissen der Zeit, die hier jedoch nicht Bildgegenstand sind.
Neben zahlreichen Ausstellungen und Wandmalereien in Rouen, fertigt er auch häufig in der Vorkriegszeit Theaterdekorationen an. Er nimmt aber auch an Ausstellungen im "Salon des Indépendants" und "Société du Salon d’Automne" in Paris teil. [KD/DB].
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. Verso signiert und betitelt. 50 x 60,8 cm (19,6 x 23,9 in).
PROVENIENZ: Galerie Wolfgang Ketterer München, 33. Auktion, 20. 28. Mai 1979, Kat. Nr. 533 mit Abb.
Privatsammlung Niedersachsen.
Der Autodidakt Pierre Hodé ist zunächst beeinflusst vom Impressionismus und Cézanne. Er thematisiert überwiegend die Landschaft der Normandie, seiner Heimat, aber auch das Stillleben ist ein wichtiger Teil seines Werks. Neben der Malerei arbeitet Pierre Hodé zudem als Sekretär der "Société des Peintres Normands". Während er mit seinem Künstlerkollegen Pierre Dumont in Paris lebt, wohnt er Tür an Tür mit Juan Gris, der neben Pablo Picasso und Georges Braque, zu den sogenannten drei Musketieren des Kubismus zählt. Vielleicht ein Grund, dass sich Hodé nach und nach immer mehr dem Kubismus zuwendet.
Die kubistischen Bildelemente bestimmen im Wesentlichen die Aussage dieser Komposition. Im sorgsam geschichteten Bildaufbau wird eine Hafenansicht von Rouen geschildert, die von den im Hafen ankernden Schiffen dominiert wird. Ähnlich den Arbeiten Masereels werden sie dicht nebeneinander gesetzt, so dass ihre gedrungene Fülle der Komposition einen Ausdruck von Schwere vermittelt. Das Arbeitermilieu, auch bei Masereel ein bevorzugter Bildgegenstand, wird heroisiert und zugleich in Frage gestellt im Sinne einer Kritik an den Arbeitsverhältnissen der Zeit, die hier jedoch nicht Bildgegenstand sind.
Neben zahlreichen Ausstellungen und Wandmalereien in Rouen, fertigt er auch häufig in der Vorkriegszeit Theaterdekorationen an. Er nimmt aber auch an Ausstellungen im "Salon des Indépendants" und "Société du Salon d’Automne" in Paris teil. [KD/DB].
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