526
Hans Rottenhammer
Madonna mit dem Jesusknaben und einem Engel, 1620.
Öl auf Kupfer
Schätzung:
€ 7.000 Ergebnis:
€ 6.875 (inkl. Käuferaufgeld)
Madonna mit dem Jesusknaben und einem Engel. Um 1620.
Öl auf Kupfer.
24,3 x 20,6 cm (9,5 x 8,1 in), im Oval.
Verso von fremder Hand nummeriert "943".
Wir danken Herrn PD Dr. Heiner Borggrefe, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake, Lemgo, für die wissenschaftliche Beratung.
Hans Rottenhammer erhält seine Ausbildung in seiner Geburtsstadt München bei Hans Dornauer. Mit der finanziellen Unterstützung des Herzogs Wilhelm V. reist er 1589 nach Venedig und lässt sich dort für einige Jahre nieder. 1594/95 lebt Rottenhammer in Rom, wo er auf zahlreiche internationale Künstler trifft. Ein besonders enger Austausch und künstlerische Zusammenarbeit besteht während dieser Zeit mit den flämischen Künstlern Paul Bril und Jan Breugel. 1595 kehrt Rottenhammer zurück nach Venedig und gründet seine eigene Werkstatt. Er spezialisiert sich auf kleinformatige Kupfertafeln, die schon bald zu kostbaren Sammlerstücken auf dem expandierenden Kunstmarkt werden. Nach seiner Übersiedlung nach Augsburg im Jahr 1606 wendet sich Rottenhammer verstärkt der Freskomalerei zu und erhält Aufträge unter anderem für die Ausgestaltung der Münchener Residenz und des Augsburger Rathauses. Trotz seines langjährigen künstlerischen Erfolges stirbt Hans Rottenhammer 1625 in Augsburg krank und verarmt.
Thematisch bezieht sich Rottenhammer bei dieser kleinen Tafel auf eine Zeichnung, die er um 1594 in Rom anfertigt und die sich heute in der Sammlung des Schlossmuseums Weimar befindet. Rottenhammer verwendet das Motiv wiederholt für seine Gemälde. Eine rechteckige Version war im 17. Jahrhundert in der Sammlung von Anthony Grey, 11th Earl von Kent (1645-1702) nachweisbar. Der Londoner Verleger Richard Tompson ließ danach eine seitenverkehrte Radierung anfertigen. Nach der Vorlage der Zeichnung Rottenhammers fertigte Egidius Sadeler d. J. einen seitenrichtigen Kupferstich. [CB].
Öl auf Kupfer.
24,3 x 20,6 cm (9,5 x 8,1 in), im Oval.
Verso von fremder Hand nummeriert "943".
Wir danken Herrn PD Dr. Heiner Borggrefe, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake, Lemgo, für die wissenschaftliche Beratung.
Hans Rottenhammer erhält seine Ausbildung in seiner Geburtsstadt München bei Hans Dornauer. Mit der finanziellen Unterstützung des Herzogs Wilhelm V. reist er 1589 nach Venedig und lässt sich dort für einige Jahre nieder. 1594/95 lebt Rottenhammer in Rom, wo er auf zahlreiche internationale Künstler trifft. Ein besonders enger Austausch und künstlerische Zusammenarbeit besteht während dieser Zeit mit den flämischen Künstlern Paul Bril und Jan Breugel. 1595 kehrt Rottenhammer zurück nach Venedig und gründet seine eigene Werkstatt. Er spezialisiert sich auf kleinformatige Kupfertafeln, die schon bald zu kostbaren Sammlerstücken auf dem expandierenden Kunstmarkt werden. Nach seiner Übersiedlung nach Augsburg im Jahr 1606 wendet sich Rottenhammer verstärkt der Freskomalerei zu und erhält Aufträge unter anderem für die Ausgestaltung der Münchener Residenz und des Augsburger Rathauses. Trotz seines langjährigen künstlerischen Erfolges stirbt Hans Rottenhammer 1625 in Augsburg krank und verarmt.
Thematisch bezieht sich Rottenhammer bei dieser kleinen Tafel auf eine Zeichnung, die er um 1594 in Rom anfertigt und die sich heute in der Sammlung des Schlossmuseums Weimar befindet. Rottenhammer verwendet das Motiv wiederholt für seine Gemälde. Eine rechteckige Version war im 17. Jahrhundert in der Sammlung von Anthony Grey, 11th Earl von Kent (1645-1702) nachweisbar. Der Londoner Verleger Richard Tompson ließ danach eine seitenverkehrte Radierung anfertigen. Nach der Vorlage der Zeichnung Rottenhammers fertigte Egidius Sadeler d. J. einen seitenrichtigen Kupferstich. [CB].
526
Hans Rottenhammer
Madonna mit dem Jesusknaben und einem Engel, 1620.
Öl auf Kupfer
Schätzung:
€ 7.000 Ergebnis:
€ 6.875 (inkl. Käuferaufgeld)
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