Signatur
Rückseite
93
Renée Sintenis
Vollblutfohlen, 1939.
Bronze
Schätzung:
€ 12.000 Ergebnis:
€ 21.250 (inkl. Käuferaufgeld)
Vollblutfohlen. 1939.
Bronze mit dunkelbrauner Patina, auf grau-grünem Marmorsockel.
Buhlmann 150. Auf der Plinthe monogrammiert sowie mit dem Gießerstempel "H.Noack Berlin". 21,2 x 4,3 x 17,1 cm (8,3 x 1,6 x 6,7 in), ohne Marmorsockel.
Gegossen von der Kunstgießerei Hermann Noack, Berlin, nach 1945. Auf dem internationalen Auktionsmarkt wurden bislang lediglich 4 Exemplare dieser bezaubernden Plastik angeboten.
AUSSTELLUNG: Kunstschaffen in Deutschland, Central Art Collecting Point, München, Juni-Juli 1949, Kat.Nr. 1, ohne Abb. (anderes Exemplar).
Aus Solinger Privatbesitz, Deutsches Klingenmuseum, Solingen 12.6.-28.8.1960, Kat.Nr. 69, ohne Abb. (anderes Exemplar).
Deutsche Bildhauer der Gegenwart, Augsburg, 22.2. - 5.4.1964, Kat.Nr. 124, mit s/w-Abb.
Renée Sintenis. Plastiken. Zeichnungen. Druckgraphik, Georg Kolbe Museum, Berlin 11.12.1983 - 4.3.1984, mit s/w-Abb.
LITERATUR: Rudolf Hagelstange, Carl Georg Heise u. Paul Appel, Renée Sintenis, Berlin 1947, Abb. S. 126.
Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1956, Abb. S. 70.
Die große Beliebtheit der Tierplastiken von Renée Sintenis beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren. Da ist zum einen die relativ geringe Größe der Arbeiten und zum anderen die Auffassung in der Gestaltung, die Sintenis in ihrer ganz eigenen Art des Sehens entwickelt hatte. Es sind zumeist junge Tiere, die Sintenis darstellt, und die im Gegensatz zu dem üblichen Formenkanon bei ihr zu eigenständigen Lebewesen werden und nicht eine putzig-drollige Form des noch nicht erwachsenen Tieres darstellen. Die Fragilität des Körperlichen, die mit jener Phase des Heranwachsens einhergeht, wird von Sintenis hervorgehoben und in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Hier sind es die überlangen Beine des jungen Fohlens, die in der Rhythmik des Schrittwechsels jene Fragilität verkörpern, die mehr oder minder verdeckt in vielen ihrer Plastiken junger Tiere vorkommt. Doch damit nicht genug. Sintenis gibt diesen Kleinplastiken auch eine gewisse monumentale Würde, die weit über das hinausreicht, was in diesem Genre üblich ist. [KD].
Bronze mit dunkelbrauner Patina, auf grau-grünem Marmorsockel.
Buhlmann 150. Auf der Plinthe monogrammiert sowie mit dem Gießerstempel "H.Noack Berlin". 21,2 x 4,3 x 17,1 cm (8,3 x 1,6 x 6,7 in), ohne Marmorsockel.
Gegossen von der Kunstgießerei Hermann Noack, Berlin, nach 1945. Auf dem internationalen Auktionsmarkt wurden bislang lediglich 4 Exemplare dieser bezaubernden Plastik angeboten.
AUSSTELLUNG: Kunstschaffen in Deutschland, Central Art Collecting Point, München, Juni-Juli 1949, Kat.Nr. 1, ohne Abb. (anderes Exemplar).
Aus Solinger Privatbesitz, Deutsches Klingenmuseum, Solingen 12.6.-28.8.1960, Kat.Nr. 69, ohne Abb. (anderes Exemplar).
Deutsche Bildhauer der Gegenwart, Augsburg, 22.2. - 5.4.1964, Kat.Nr. 124, mit s/w-Abb.
Renée Sintenis. Plastiken. Zeichnungen. Druckgraphik, Georg Kolbe Museum, Berlin 11.12.1983 - 4.3.1984, mit s/w-Abb.
LITERATUR: Rudolf Hagelstange, Carl Georg Heise u. Paul Appel, Renée Sintenis, Berlin 1947, Abb. S. 126.
Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1956, Abb. S. 70.
Die große Beliebtheit der Tierplastiken von Renée Sintenis beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren. Da ist zum einen die relativ geringe Größe der Arbeiten und zum anderen die Auffassung in der Gestaltung, die Sintenis in ihrer ganz eigenen Art des Sehens entwickelt hatte. Es sind zumeist junge Tiere, die Sintenis darstellt, und die im Gegensatz zu dem üblichen Formenkanon bei ihr zu eigenständigen Lebewesen werden und nicht eine putzig-drollige Form des noch nicht erwachsenen Tieres darstellen. Die Fragilität des Körperlichen, die mit jener Phase des Heranwachsens einhergeht, wird von Sintenis hervorgehoben und in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Hier sind es die überlangen Beine des jungen Fohlens, die in der Rhythmik des Schrittwechsels jene Fragilität verkörpern, die mehr oder minder verdeckt in vielen ihrer Plastiken junger Tiere vorkommt. Doch damit nicht genug. Sintenis gibt diesen Kleinplastiken auch eine gewisse monumentale Würde, die weit über das hinausreicht, was in diesem Genre üblich ist. [KD].
93
Renée Sintenis
Vollblutfohlen, 1939.
Bronze
Schätzung:
€ 12.000 Ergebnis:
€ 21.250 (inkl. Käuferaufgeld)
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