
150
Carl Wagner
Die Königswand am Ortlerspitz gegen Nordost, 1828.
Aquarell
Schätzung:
€ 2.500 Ergebnis:
€ 4.375 (inkl. Käuferaufgeld)
Aquarell über Bleistift
Rechts unten betitelt und datiert "gez. d. 25. Aug. 1828". Nummeriert rechts oben "52.", rechts unten "32". Auf Papier, auf dünnen Karton aufgezogen. 23,8 x 37,8 cm (9,3 x 14,8 in)
LITERATUR: Vgl.: Carl Wagner 1796-1867, Ausst.-Kat. Meiningen 1951.
Oskar Alfred König, Der romantische Landschaftsmaler und Meininger Hofmaler Carl Wagner 1796-1867, Crailsheim 1990, siehe S. 105f. für vergleichbare Alpenskizzen.
Carl Wagner wird in Thüringen geboren und studiert zunächst Forstwirtschaft. Parallel dazu nimmt er Zeichenunterricht bei Carl August Richter. 1817 beendet er das Studium der Forstwirtschaft und besucht bis 1820 die Kunstakademie in Dresden. Mit Richters Sohn, dem sieben Jahre jüngeren Ludwig Richter, ist Wagner eng befreundet und lebt während der Jahre 1822-1825 gemeinsam mit ihm und anderen deutschen Künstlern in Rom. Dort lernt er auch den österreichischen Landschaftsmaler Josef Anton Koch kennen, dessen Werke ihn nachhaltig beeindrucken. Nach seiner Rückkehr wird Wagner zum Hofmaler und später zum Galeriedirektor am herzoglichen Hof in Meiningen ernannt. Zahlreiche Reisen führen ihn in den folgenden Jahren nach Tirol und in die Schweiz. "[..1828] finden wir ihn wieder auf Reisen nach Tirol, die er von Juli bis September mit dem Meininger Professor Ernst Adolf Schaubach (1800-1850), dem bekannten Alpenforscher, unternahm.“ (Ausst.-Kat. Meiningen 1951, S. 7). Der Geologe und Alpenforscher Ernst Adolf Schaubach verfasste das fünfbändige Handbuch "Die deutschen Alpen", das erste Standardwerk der Alpengeographie. Während dieser gemeinsamen Reise entsteht das vorliegende Aquarell von Wagner, das ebenso wie die zahlreichen dort gemachten Landschaftsskizzen eine starke zeichnerische Auffassung zeigt. Kennzeichnend für Wagners Studienblätter ist dabei vor allem die freie und wirklichkeitsgetreue Darstellung der Natur ohne einen Rückgriff auf akademisch schablonenhafte Floskeln und Stereotypen. In der dargestellten Ortlergruppe wurde 1878 die Schaubachhütte erbaut und nach dem Alpenpionier benannt. [CB].
Rechts unten betitelt und datiert "gez. d. 25. Aug. 1828". Nummeriert rechts oben "52.", rechts unten "32". Auf Papier, auf dünnen Karton aufgezogen. 23,8 x 37,8 cm (9,3 x 14,8 in)
LITERATUR: Vgl.: Carl Wagner 1796-1867, Ausst.-Kat. Meiningen 1951.
Oskar Alfred König, Der romantische Landschaftsmaler und Meininger Hofmaler Carl Wagner 1796-1867, Crailsheim 1990, siehe S. 105f. für vergleichbare Alpenskizzen.
Carl Wagner wird in Thüringen geboren und studiert zunächst Forstwirtschaft. Parallel dazu nimmt er Zeichenunterricht bei Carl August Richter. 1817 beendet er das Studium der Forstwirtschaft und besucht bis 1820 die Kunstakademie in Dresden. Mit Richters Sohn, dem sieben Jahre jüngeren Ludwig Richter, ist Wagner eng befreundet und lebt während der Jahre 1822-1825 gemeinsam mit ihm und anderen deutschen Künstlern in Rom. Dort lernt er auch den österreichischen Landschaftsmaler Josef Anton Koch kennen, dessen Werke ihn nachhaltig beeindrucken. Nach seiner Rückkehr wird Wagner zum Hofmaler und später zum Galeriedirektor am herzoglichen Hof in Meiningen ernannt. Zahlreiche Reisen führen ihn in den folgenden Jahren nach Tirol und in die Schweiz. "[..1828] finden wir ihn wieder auf Reisen nach Tirol, die er von Juli bis September mit dem Meininger Professor Ernst Adolf Schaubach (1800-1850), dem bekannten Alpenforscher, unternahm.“ (Ausst.-Kat. Meiningen 1951, S. 7). Der Geologe und Alpenforscher Ernst Adolf Schaubach verfasste das fünfbändige Handbuch "Die deutschen Alpen", das erste Standardwerk der Alpengeographie. Während dieser gemeinsamen Reise entsteht das vorliegende Aquarell von Wagner, das ebenso wie die zahlreichen dort gemachten Landschaftsskizzen eine starke zeichnerische Auffassung zeigt. Kennzeichnend für Wagners Studienblätter ist dabei vor allem die freie und wirklichkeitsgetreue Darstellung der Natur ohne einen Rückgriff auf akademisch schablonenhafte Floskeln und Stereotypen. In der dargestellten Ortlergruppe wurde 1878 die Schaubachhütte erbaut und nach dem Alpenpionier benannt. [CB].
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