Auktion: 401 / Post War/Zeitgenössische Kunst am 08.12.2012 in München Lot 264


264
Heinz Mack
Bettina, 1965.
Objekt
Schätzung:
€ 28.000
Ergebnis:
€ 156.160

(inkl. Käuferaufgeld)
Bettina. 1965.
Objekt. Lichtstele. Metallfolie, Holz und Plexiglas, auf Aluminiumfuß mit Spiegeloberfläche.
Honisch 39 A. 245 x 24 x 2,5 cm (96,4 x 9,4 x 0,9 in).
Eine erste Fassung entstand 1964 unter dem Titel "Traum des Schachspielers" (vergleiche Honisch 39).

PROVENIENZ: Sammlung Rainer Onnasch, Köln (als Leihgabe im Folkwang Museum Essen bis 1996).

Die Idee der Lichtstelen geht zurück auf das Sahara-Projekt, das Heinz Mack 1958 erstmals formuliert. Es beruht auf der Vorstellung einer spiegelnden Stele, die in der Weite und Leere der Wüste das gleißende Licht zu einer vibrierenden Lichtsäule einfängt. Die erste verwirklichte Lichtstele aus Aluminium wird 1959 in Paris ausgestellt. Es folgen zahlreiche weitere Varianten aus verschiedenen Materialien, frei stehend oder in transparente Kästen eingeschlossen. Im Prinzip sind die Stelen die verlängerte Form von Macks Lichtreliefs, die durch den Reflex von gebogenen Metallflächen die Bewegung des Lichts sichtbar zu machen vermögen - ein Bestreben, dass das gesamte Schaffen Heinz Macks durchzieht. [KP].




264
Heinz Mack
Bettina, 1965.
Objekt
Schätzung:
€ 28.000
Ergebnis:
€ 156.160

(inkl. Käuferaufgeld)