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Leo von Welden

Biografien
Leo von Welden

*  1899 Paris
† 1967 Bad Feilnbach


Die künstlerische Ausbildung Leo von Weldens beginnt 1919/20 mit dem Besuch der Malschule Knirr in München. Es folgt ein fünfjähriges Studium an der Münchner Akademie der Bildenden Künste unter der Anleitung von A. Jank und A. Schinnerer. Von 1925 bis 1941 arbeitet von Welden als freischaffender Künstler in München. In dieser Zeit entstehen Ölbilder, Aquarelle, Druckgrafik und Illustrationen u.a. für die Zeitschrift "Jugend". Seine Arbeiten werden auf mehreren Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, doch der Krieg unterbricht seine künstlerische Entwicklung. 1941 wird er zum Militär eingezogen und gerät 1944 in Gefangenschaft. 1943 wird bei einem Bombenangriff ein Großteil seines Werkes vernichtet. Nach Kriegsende kehrt er nach Bad Aibling zurück. Nun entstehen Lithografie-Mappen und kleine Ölbilder. 1952 verlegt er seinen Wohnsitz nach Bad Feilnbach. Es beginnt eine neue Schaffensperiode mit experimentellem Charakter und die ersten Caparol-Bilder, malerisch pastose Werke mit poetischen und phantastischen Themen, entstehen. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in München, Baden-Baden, Frankfurt am Main, Berlin, Hannover, Stuttgart und Bern folgen. 1957/58 erhält der Künstler mehrere öffentliche Aufträge, darunter auch die Ausgestaltung der Kreuzwegstationen für die Pfarrkirche in Bad Feilnbach. In diesen späten Jahren unternimmt er zudem jährliche Studienreisen, u.a. nach Italien, Griechenland und Frankreich. Am 30. Juli 1967 stirbt Leo von Welden in Bad Feilnbach.