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Bridget Riley

Biografien
Bridget Riley

*  1931 London

Die weltberühmte Op Art-Künstlerin Bridget Riley kommt im Jahr 1931 in London zur Welt. 1938 übersiedelt die Familie - der Vater ist Drucker - nach Lincolnshire. Als 1939 der Zweite Weltkrieg beginnt, wird der Vater eingezogen. Die kleine Bridget zieht mit Mutter, Tante und Schwester nach Cornwall in den Südwesten Englands und verlebt dort ihre Kindheit und frühe Jugend auf dem Lande.
Bridget Riley erhält eine klassische künstlerische Ausbildung: Im Jahr 1949 schreibt sie sich am Londoner Goldsmiths College ein, wo sie bis 1952 studiert. Danach wechselt Bridget Riley für drei weitere Jahre an das Royal College of Art. Es entsteht ein figuratives Frühwerk, das am Postimpressionismus anknüpft.
Die Anregungen der Postimpressionisten entwickelt Bridget Riley virtuos weiter: Ab 1960 wendet sie sich ganz der Op Art zu. Diesen Begriff schätzt die Künstlerin selbst jedoch nicht, da er ihr allzu plakativ erscheint. Bridget Rileys Kunst ist subtiler: Sie interessiert sich nun für Wahrnehmungsphänomene und Augentäuschungen. Mit ihren Musterbildern, die zunächst vor allem mit dem Kontrast von Schwarz und Weiß arbeiten und ab den späten 1960er Jahren mehr und mehr zur Farbe übergehen, erzeugt sie scheinbar bewegte Oberflächen, die den Betrachter geradezu hypnotisch in ihren Bann ziehen. Neben Malereien transportieren auch virtuose Druckgrafiken diesen Effekt auf beeindruckende Weise.
1962 findet die erste Einzelausstellung mit Bridget Rileys neuen Arbeiten statt. Bereits 1963 erhält sie den "AICA Critics Prize". Unter vielen weiteren Auszeichnungen sind 1968 der Internationale Preis für Malerei der Biennale von Venedig und 2009 der Kaiserring von Goslar anzuführen. Werke von Bridget Riley werden in wichtigen internationalen Museen der Öffentlichkeit präsentiert, darunter das New Yorker Museum of Modern Art oder die Londoner Tate Modern.
Bridget Riley, Trägerin von nicht weniger als sechs Ehrendoktorwürden, lebt und arbeitet in London, Cornwall und Frankreich.