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Alfred Wais

Biografien
Alfred Wais

*  1905 Birkach bei Stuttgart
† 1988 Stuttgart


Nach einer Lehrerausbildung beginnt Alfred Wais sein Kunststudium 1926 bei Ulfert Janssen an der Technischen Hochschule Stuttgart, wechselt aber schon bald in die Zeichenklasse von Hans Spiegel an der Stuttgarter Kunstakademie. Als Anton Kolig dort 1928 eine Malklasse einrichtet, wird Wais sein Meisterschüler. 1929 nimmt er als Gast an einer Ausstellung der "Stuttgarter Neuen Sezession" teil, deren Mitglied er 1932 wird. Während er als Kunsterzieher an Gymnasien in Stuttgart, Esslingen und Nürtingen tätig ist, sind seine Arbeiten auf Einzelausstellungen im Stuttgarter Kunsthaus Fischinger zu sehen. Kurz nach Kriegsbeginn muss er seine künstlerische Tätigkeit auf ein Minimum beschränken. 1944 zerstören Bomben fast sein gesamtes Werk. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1946 nach Blaubeuren entschließt er sich, als freischaffender Künstler zu arbeiten. 1952 betreibt er den Zusammenschluss der früheren Mitglieder der "Stuttgarter Neuen Sezession" zur "Freien Gruppe Schwäbischer Maler und Bildhauer". Es folgen gemeinsame Ausstellungen in der Staatsgalerie Stuttgart. In dieser Zeit wird die Lithografie zu einem wichtigen Medium in seinem Werk, was 1958 durch den Umzug in ein eigenes Haus mit Druckerwerkstatt noch begünstigt wird. 1964 wird Wais Mitglied des Verwaltungsrates des Württembergischen Kunstvereins in Stuttgart. 1981 wird ihm der Professorentitel verliehen. Der Künstler stirbt am 29. Februar 1988 in Stuttgart.