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Wilhelm Wessel

Biografien
Wilhelm Wessel

*  1904 Iserlohn
† 1971 Iserlohn


Bereits 1923 hatte Wilhelm Wessel erste persönliche Kontakte mit Schwitters und Kandinsky. Im April und Mai des darauffolgenden Jahres arbeitete er bei Kandinsky am Weimarer Bauhaus. Es folgt eine viermonatige Tätigkeit als Entwerfer für Buchumschläge im tschechischen Verlag Dobré Dilo und dann bis zum Sommer 1926 eine Lehrtätigkeit an der Deutschen Oberrealschule und am französischen St. Benoit-Collège in Konstantinopel. Seit 1925 unternimmt Wessel Reisen durch Griechenland und den vorderen Orient. 1928 bis 1931 studiert er vorderasiatische Archäologie und Malerei zunächst bei Cesar Klein, später bei Karl Hofer an der Staatlichen Hochschule für freie und angewandte Kunst in Berlin. Während dieser Jahre unternimmt er mehrere Studienreisen nach Paris und London. Nach dem Abschluss der Prüfung für das künstlerische Lehramt unterrichtete Wessel von 1931 bis 1939 in Berlin und Westfalen. Nach Kriegsende und Rückkehr aus der Gefangenschaft lebt Wilhelm Wessel als freischaffender Maler in Iserlohn. In den 50er Jahren hält sich der Künstler alljährlich für längere Zeit im Mittelmeerraum und in Paris auf, um dort künstlerisch zu arbeiten. Von 1951-58 hat Wessel den Vorsitz des Westdeutschen Künstlerbundes inne und ist 1954 Initiator der ersten deutschen Ausstellung im Stedelijk-Museum in Amsterdam. In den 60er Jahren bereist der Künstler New York, Peru und die Bahamas. 1971 stirbt Wilhelm Wessel in Iserlohn. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahrzehnten auf zahlreichen Einzelausstellungen (u.a. Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen 1946, Galerie Stadler Paris 1958-63, Landesmuseum Münster 1973) und Ausstellungsbeteiligungen (u.a. XXIX. Biennale Venedig 1958, Internationale Kunstmesse Art Basel 1970 und 1973) im In- und Ausland präsentiert.