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Salvator Rosa

Biografien
Salvator Rosa

*  1615 Arenella/Neapel
† 1673 Rom


Der als Malerpoet des italienischen Seicento geltende Maler, Radierer, Dichter und Musiker wurde als Sohn des Feldmessers Vito Antonio Rosa und der Giulia, Tochter des Malers Vito Greco und Schwester des Malers Ant. Domen. Greco in Aranella bei Neapel geboren. Bei seinem Onkel kam Rosa mit 17 in die Lehre. Mit seiner ungewöhnlich frühreifen und selbständigen Begabung, fiel er schon früh durch stimmungsvolle Landschaften aus der Umgebung von Neapel auf. 1635 geht der junge Mann nach Rom und erhält Aufträge, muß aber krankheitshalber 1636 wieder nach Neapel zurückkehren. Von dort sendet er Bilder nach Rom, wobei eines besonderes Aufsehen erregt. Seit 1639 wieder in Rom als vielbeschäftigter Maler von Schlachtenbildern, Seestücken und Landschaften tätig. Auch als Dichter und Schauspieler tritt er auf, u.a. produziert er sich mit einer improvisierten Satire gegen den großen Bernini vor der Porta di Popolo in Rom. Die Antwort Berninis fällt so scharf aus, das Rosa froh war einem Ruf des Hofes von Florenz folgen zu können. In Florenz wird er Mittelpunkt der literarisch und künstlerisch interessierten Kreise und steht mit seinen Werken auf der vollen Höhe des Erfolges. Dennoch zieht es ihn nach Rom zurück, wo er 1649 wieder eintrifft. Diese letzte römischen Phase ist charakterisiert durch den Versuch Rosas sich als Schöpfer monumentaler Historien- und Altarbilder durchzusetzen, auch in seinen Landschaften und Schlachtengemälden tritt eine Tendenz zu größerer Monumentalität ein. 1672 schwer erkrankt, stirbt er 1673 nach langem Krankenlager.