Auktion: 534 / Contemporary Art Day Sale am 09.12.2022 in München Lot 161

 

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Asger Jorn
La surface des hautes profondeurs, 1968.
Mischtechnik. Décollage. Verschiedene Papiere a...
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
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La surface des hautes profondeurs. 1968.
Mischtechnik. Décollage. Verschiedene Papiere auf Pappe, mit Farbe übermalt, auf Pressspanplatte montiert.
Unten rechts signiert und datiert. Verso schwer lesbar erneut signiert, datiert und betitelt. Ca. 107,5 x 77,5 cm (42,3 x 30,5 in).
[AR].
• Asger Jorns vielfarbige und expressive Papierarbeit spielt mit der Balance zwischen Abstraktion und Figuration.
• Schicht um Schicht entwickelt er das Motiv aus dem Papier, trägt Teile ab, arrangiert einzelne Elemente neu und übermalt sie zuletzt mit feinen Linien.
• Entstanden in den 1960er Jahren, als sich der Künstler intensiv mit der Décollage auseinandersetzt.
• Ausgestellt in der großen Retrospektive im Lenbachhaus München 1987 wie auch in der letzten Ausstellung zu Lebzeiten des Künstlers (1973, Kestner-Gesellschaft, Hannover, u. w.)
.

Die Arbeit ist im Jorn Archiv, Silkeborg (Museum Jorn), registriert.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

AUSSTELLUNG: Asger Jorn, Kestner-Gesellschaft Hannover / Nationalgalerie Berlin / Palais des Beaux-Arts, Brüssel / Nordjyllands Kunstmuseum, Aalborg, 1973, Kat.-Nr. 90 (m. Abb., Kestner-Gesellschaft Katalog 2/1973, S. 154).
Asger Jorn. 1914-1973, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 1987, Kat.-Nr. 176 (m. Farbabb. S. 240).
Asger Jorn. Décollagen, Galerie Michael Haas, Berlin, 9.12.1989-28.1.1990, Kat.-Nr. 9 (m. Farbabb.).
Ganz schön gerissen! Asger Jorns Collagen und Décollagen, Kunsthalle Emden, 25.10.2014-18.1.2015, Kat.-Nr. 14 (m. Farbabb., S. 152).

LITERATUR: Villa Grisebach Auktionen, Berlin, Auktion 64, 6.6.1998, Los 358 (m. Farbabb.).

Aufrufzeit: 09.12.2022 - ca. 14.51 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Asger Jorn "La surface des hautes profondeurs"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.