Auktion: 494 / Klassische Moderne am 07.12.2019 in München Lot 522

 
522
Fritz Klimsch
Mignon (Schreitende), 1936.
Bronze
Schätzpreis: € 14.000 - 18.000
+
Objektbeschreibung
Mignon (Schreitende). 1936.
Bronze mit goldbrauner Patina.
Braun 177. Auf der Plinthe mit dem gegossenen Monogramm sowie mit dem Gießerstempel "H.NOACK BERLIN". Höhe: 63 cm (24,8 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Rheinland-Pfalz.

AUSSTELLUNG: Sonderausstellung Fritz Klimsch. Plastik, Berlin, Ausstellungsgebäude Tiergartenstraße 21 a, 26.3.-4.5.1938, Nr. 21 (als Schreitende, wohl anderes Exemplar).
Fritz Klimsch. Kollektivausstellungen, Haus der Ehemaligen Secession, Wien, Juni - Juli 1941, Kat.-Nr. 31 (wohl anderes Exemplar).

LITERATUR: Fritz Hellwag. Fritz Klimsch, neuere Werke. In: Die Kunst für Alle, 52. Jg. 1936-1937, S. 118, Abb. S. 117 (wohl anderes Exemplar).
Uli Klimsch, Fritz Klimsch. Die Welt des Bildhauers, Abb. S. 107 (wohl anderes Exemplar).
Fritz Klimsch. Erinnerungen und Gedanken eines Bildhauers S. 105f.
Hermann Braun, Fritz Klimsch. Werke, S. 81, Nr. 32, Abb. S. 80 (anderes Exemplar).

Aufrufzeit: 07.12.2019 - ca. 18.33 h +/- 20 Min.

Essay
"Dass Klimsch mit dieser für ihn ungewöhnlichen Plastik den Namen 'Mignon' verband, ist spätestens nach Erscheinen seiner Erinnerungen von Bedeutung, weiß man doch nun, dass hinter dem Mädchennamen 'Mignon' die Begegnung mit der kleinen, etwa zwölfjährigen Griechin Elena auf der Insel Ägina steht. In der Plastik versinnbildlicht Klimsch die Abschiedsszene im Hafen von Ägina im Jahr 1909: 'Am nächsten Morgen wollte sie schon zeitig am Hafen sein .. aber Mignon war nicht da .. die Schrauben setzten sich in Bewegung, der Dampfer drehte zur Hafenausfahrt - da plötzlich sahen wir die kleine Gestalt an der Mole entlangrennen..'" (Zit. nach: Hermann Braun, Fritz Klimsch. Eine Dokumentation, Köln 1991, S. 383)
 


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