Auktion: 474 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 23.11.2018 in München Lot 15

 
15
Joseph Wopfner
Heuschiff am Chiemsee, 1915/1920.
Öl auf Holz
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 16.250

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
Objektbeschreibung
Heuschiff am Chiemsee. 1915/1920.
Öl auf Holz.
Holz 606 (mit den leicht abweichenden Maßangaben 13 x 17 cm). Rechts unten signiert. Verso mit diversen handschriftlichen Nummerierungen. 13,6 x 18 cm (5,3 x 7 in).

PROVENIENZ: Sotheby's, London, Auktion am 28. November 1984, Los 412 (mit Abb.).
Neumeister, München, Auktion am 5. Juli 2000, Los 803 (mit Abb.).
Privatsammlung Süddeutschland.

Essay
"Wopfner gehörte zum alten Stamm derer, die ein bedeuendes, ja das wichtigste Wallfahrtsziel der Münchener Malerei entdeckt haben - das Oberland, den Chiemsee. Aber anders als den meisten Künstlern der Malerkolonie ging es Wopfner weder darum, Land und Leuten eine literarische Pointe abzugewinnen, noch wollte er seine Motive romantisch überhöhen. Seine Figuren und Landschaften sind gemalt, wie man sie sieht, ohne Streben nach akademischer Abrundung, kühn in der Zufälligkeit des Ausschnitts. Im Jahrhundert der Entdeckung der Psychologie werden die Landschaften Wopfners [.] in ihren Stimmungen zum seelisch nachvollziehbaren Erlebnis. Das ist der Grund, warum jeder, der den Chiemsee kennt und je Wopfners Bilder sah, merkt, dass er mit den Augen des Malers sehen gelernt hat, dass er die auch heute erlebbare Landschaft sieht, 'wie ein Bild von Wopfner'!" (Alexander Rauch, in: Irmgard Holz, Josef Wopfner 1843-1927, Rosenheim 1989, S. 45). [FS]
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Joseph Wopfner
Heuschiff am Chiemsee, 1915/1920.
Öl auf Holz
Schätzung:
€ 4.000
Ergebnis:
€ 16.250

(inkl. 25% Käuferaufgeld)