Auktion: 420 / Kunst nach 45 / Zeitgenössische Kunst am 06.12.2014 in München Lot 482

 
482
Alf Lechner
175/1970, 1970.
Plastik
Schätzung:
€ 6.000
Ergebnis:
€ 12.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
Objektbeschreibung
175/1970. 1970.
Plastik. Starkwandiges Winkeleisen, spritzverzinkt und polyesterbeschichtet.
Honisch 69. Unten vorne zweifach mit dem Monogramm und der Bezeichnung "175/70". Unikat. 138 x 27 x 78 cm (54,3 x 10,6 x 30,7 in). [CB].

Ausdrucksstarke frühe Arbeit Lechners, in gewohnt minimalistischer Formensprache.

"Den ersten Eindruck, den die meisten der auf abstrakt-geometrische Grundformen und Körper reduzierten Arbeiten von Alf Lechner auslösen, ist der einer konsequent durchgehaltenen Einfachheit. Es wäre allerdings ein folgenschweres Mißverständnis, diese als vordergründige Simplizität zu etikettieren. Als Arbeitsprinzip in Lechners Entwicklung als Bildhauer, der von Anfang an abstrakt gearbeitet hat, durchgehend nachvollziehbar, gründet Einfachheit in einer geistigen Haltung, die in ihr zugleich ein Erkenntnisprinzip sieht. 'Mein ganzes Lebensziel ist Einfachheit', sagt Lechner. 'In der Einfachheit steckt so viel Kompliziertes, daß man gar nicht einfach genug sein kann. Wirkliche Entdeckungen macht man ja nur in den einfachsten Formen. Je überladener eine Form ist, desto weniger sieht man das Wesentliche.'" (Bernd Storz, in: Alf Lechner - Ereignisskulpturen, Hans Thoma-Gesellschaft - Kunstverein Reutlingen, Reutlingen 1993, o. S.).

482
Alf Lechner
175/1970, 1970.
Plastik
Schätzung:
€ 6.000
Ergebnis:
€ 12.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)