Auktion: 407 / Post War/ Zeitgenössische Kunst am 08.06.2013 in München Lot 220

 

220
Gottfried Honegger
P. 726, 1973.
Öl
Schätzung:
€ 10.000
Ergebnis:
€ 15.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
P. 726. 1973-77.
Öl und Grafit auf Papier, auf Leinwand collagiert.
Verso signiert, datiert, betitelt und bezeichnet "2. Fassung Paris". 100 x 100 cm (39,3 x 39,3 in).

Wir danken Herrn Gottfried Honegger für die freundliche Auskunft.

PROVENIENZ: Ehemals Sammlung Hahn, Paris.

AUSSTELLUNG: Galerie Müller-Roth, Stuttgart (verso mit dem Galerieetikett).

Der Schweizer Künstler Gottfried Honegger arbeitet ab 1938 zunächst als Gebrauchsgrafiker in Zürich. Erst 1957 gibt Honegger seinen Beruf als Grafiker endgültig auf und ist fortan als freischaffender Künstler tätig. Von 1958 bis 1960 ist Honegger als Art Consultant in New York tätig, wo er unter anderem mit Sam Francis, Jasper Johns und Mark Rothko Bekanntschaft schließt. In den folgenden Jahren wählt Honegger Paris und Zürich zu seinen Wohnorten. Von 1969 bis 1970 nimmt er eine Stelle als Gastdozent an der University of Dallas, Texas, an. Honegger zählt zu den bedeutendsten Protagonisten der konstruktiv-konkreten Kunst. Seit den 70er Jahren erhält er zahlreiche Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum. 1987 ist er Mitbegründer der Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst, Zürich, und 1990 gründet er mit seiner Lebensgefährtin Sybil Albers-Barrier den "Espace de l'Art Concret" in Mouans-Sartoux. Honeggers Werke sind weltweit in renommierten Ausstellungshäusern zu sehen, unter anderem im Centre Pompidou, Paris, im Metropolitan Museum of Art, New York, und im Kunsthaus Zürich. [KH].




220
Gottfried Honegger
P. 726, 1973.
Öl
Schätzung:
€ 10.000
Ergebnis:
€ 15.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)