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Auktion: 464 / Wertvolle Bücher am 28.05.2018 in Hamburg Lot 73

 
Objektbeschreibung
Das Plakat
Mitteilungen (später: Zeitschrift) des Vereins für Plakatfreunde e. V. für Kunst und Reklame. Herausgegeben von Hans Sachs. 12 Jahrgänge in 16 Bänden. Berlin, Verein der Plakatfreunde 1910-21.

Sehr seltene vollständige Folge der künstlerisch bedeutenden und gesuchten Zeitschrift. Mit ihrer exzellenten Ausstattung und den zahllosen farbigen und montierten Beispielen herausragender Werbegraphik die bis heute unerreichte Publikation zum Thema Plakatkunst.

Vollständig von großer Seltenheit - eine der wohl aufwendigsten und hervorragendsten Zeitschriften des 20. Jahrhunderts, von besonderer Seltenheit sind die nur in kleinen Auflagen erschienenen ersten Jahrgänge. "Die ersten Nummern erschienen im März und April 1906, als rein internes Mitteilungsblatt und nach einer handschriftlichen Vorlage vervielfältigt in nur 200 Exemplaren, bei einer Mitgliederzahl von nur 80. In dieser Form war das Blatt nicht im Handel erhältlich. Trotzdem zeigt sich schon daran die Zielrichtung: für den Verein zu Werben und neue Mitglieder zu gewinnen. In wie starkem Maße dies gelang, hätte sich keiner der Beteiligten träumen lassen. 1919 etwa hatte der Verein knapp 5000 Mitglieder und alleine im letzten Jahr seines Bestehens gewann er 2200 dazu, so daß die Mitgliederzahl auf deutlich über 7000 stieg .. Es gab farbige und montierte Beilagen als Beispiele herausragender Werbegrafik, wie sie sich sonst in keiner Konkurrenzzeitschrift fanden. Verkleinerte Ausführungen von Plakaten, teils auf starken Karton gedruckt, wurden ebenso beigelegt wie Werbemarken, Postkarten u. ä. Alleine ein kurzes Durchblättern konnte den Leser oder Sammler vom Wert jedes einzelnen Heftes überzeugen. Wer einzelne Exemplare oder gar ganze Jahrgänge von Das Plakat besaß, der gab sie nicht wieder her." (J. Müller-Daehn) - Mit Beiträgen der bekanntesten Plakatkünstler und Gebrauchsgraphiker der Zeit, darunter meist originalgraphische Arbeiten von L. Hohlwein, K. Arnold, E. Preetorius, W. Schnackenberg, H. Kley, A. P. Weber, W. Kampmann, R. Koch (Schrift), E. Schneidler, K. Sigrist, W. Bradley, P. Scheurich, Th. Th. Heine, M. Schwarzer, H. Steiner-Prag, W. Trier, L. Kainer, A. Uzarski, E. Orlik, K. Szafranski, S. Krotowski und K. Kunst. Die Textbeiträge über Kunst und Kultur der Reklame stammen von K. Tucholsky, Max Osborn, R. Braungart, E. Doepler, G. E. Pazaurek, W. von Zur Westen u. a.

EINBAND: Einheitliche, spätere Halbleinenbände mit gemusterten Papierbezügen mit Schriftzug des Titels. 28,5 : 22,3 cm. Orig.-Umschläge überwiegend eingebunden. - ILLUSTRATION: Mit zahlr. meist farbigen und montierten Beilagen. - ZUSTAND: Tlw. etw. gebräunt, vereinzelt mit Knickspuren, wenige Bll. lose. Es fehlen 7 Beilagen sowie in Jahrgang 1919 wohl 13 von insges 16 (?) Beilagen zum Beitrag über Jo Steiner, Werbeseiten nur teilweise eingebunden. - Insgesamt wohlerhalten Reihe.

Complete and therefore very rare series of the artistically relevant and sought-after magazine on poster art. With its excellent make and the large amount of mounted samples in colors it is a publication on poster art unmatched until today. Later half cloth bindings with patterned paper coverings with title. Most orig. wrappers bound in. With many mounted attachments, most in colors. - Somewhat browned in places, with isolated creasemarks, few leaves loosened. Lacking 7 additions, for 1919 presumably 13 of 16 (?) additions on Jo Steiner, just some advertising pages bound in. - All in all a well-preserved series.

73
Plakat, Das
Das Plakat. 12 Jahrgänge, 1910-21.
Nachverkaufspreis: € 21.000
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Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Plakat, Das "Das Plakat. 12 Jahrgänge"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten.

Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 23 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 23%, Teilbeträge über € 200.000: 21% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer
Berechnung der Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 1,5 % zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.