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Auktion: 467 / Kunst nach 1945 II am 08.06.2018 in München Lot 331

 
Objektbeschreibung
Ohne Titel. 1951.
Gouache.
Verso signiert und datiert. Auf Karton, fest auf Leinwand aufgelegt (diese im Bereich der Signatur angeschnitten). 74 x 104 cm (29,1 x 40,9 in).
[EH].
„Meine Arbeiten entstehen immer aus einfachsten geometrischen Formen. Diese Wahl hat ihre eigentliche Ursache in meinem persönlichen Geschmack: Ich mag die formale Strenge und die Sparsamkeit der Geometrie, ich mag die rationale Reinheit der Mathematik. Die Natur kann sich Verschwendung in allem erlauben, der Künstler muss bis ins letzte sparsam sein, sagte Paul Klee; das ist auch meine Auffassung." V. Molnar in Vera Molnar. Lignes, Formes, Couleurs, Kat. Ausst. Vasarely Múzeum, Budapest 1990, S. 16 ff.
Mit einer Fotobestätigung der Künstlerin vom 27. April 2017.



Essay
Vera Molnár gilt als große Vorreiterin der Computerkunst. Während den Studienjahren in Budapest, Rom und Paris widmet sie sich zunächst der abstrakten und geometrisch-konstruktivistischen Kunst. Durch die geometrischen Formen und reduzierten Farbarrangements entsteht ein lineares Gestaltungsprinzip von eigener Dynamik. Die gleichmäßige Repetition der Formen spinnt dabei eine starke Bewegtheit und räumliche Ausbreitung der jeweiligen Formgebilde, erschafft eine spezifische Beziehung zwischen dem Objekt und dem Auge des Betrachters. Zu Beginn der 1960er Jahre geht die Künstlerin dann einen Schritt weiter: Vera Molnár setzt erstmals einen Großrechner für die Konzeption ihrer Kunstwerke ein. Das Schaffen von Vera Molnár wurde mit mehreren Ausstellungen in Europa, den USA und Japan gewürdigt. Für ihr Lebenswerk erhielt die Künstlerin im Jahr 2005 den internationalen Preis für digitale Kunst "d.velop digital art award" (ddaa) des Digital Art Museums in Berlin.
331
Vera Molnár
Ohne Titel, 1951.
Gouache
Nachverkaufspreis: € 7.200
+
 


Weitere Abbildungen
Vera Molnár - Ohne Titel - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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