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Auktion: 451 / Kunst nach 1945 I am 10.06.2017 in München Lot 875

 
Objektbeschreibung
Ohne Titel. 2000.
Acryl auf Leinwand.
Rechts oben signiert und datiert. Verso signiert, datiert und bezeichnet "5". 150,5 x 120,5 cm (59,2 x 47,4 in).

Das Gemälde ist im Archiv der Werke Günther Förgs unter der Nummer WVF.00.B.0495
verzeichnet. Wir danken Herrn Michael Neff, Nachlass Günther Förg, für die freundliche Beratung.

PROVENIENZ: Privatbesitz Dänemark (seit 2000).

AUSSTELLUNG: Günther Förg - After Munch, Galerie Mikael Andersen, Kopenhagen 22.1.-20.3.2000.

Essay
Förgs Œuvre gliedert sich in Werkgruppen, anhand von Serien und Reihen visualisiert er das Nebeneinander ähnlicher Prinzipien. Förgs malerisches Schaffen untergliedert sich u. a. in von Linien durchteilte Farbfelder, Serien von Rechteck-, Gitter- sowie Kreisstrukturen. Im Werkkomplex, aus dem die vorliegende Arbeit stammt, steht die lineare Durchbrechung der blauen Farbfläche, deren rhythmische Strukturierung durch streng vertikal gesetzte Farbstreifen unterschiedlicher Breite im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses. Aber Förg begrenzt die Struktur auch der Horizontalen, indem er seine vertikale Reihung am Unterrrand auf eine grüne Basis stoßen lässt und somit das scheinbare Ausgreifen der dynamischen Farbstreifen über die Grenzen des Malgrundes verhindert. Wie stark lässt sich die blaue Farbfläche zerlegen, um am Ende doch noch als solche wahrgenommen zu werden, könnte eine zentrale Fragestellung des Künstlers bei der Erschaffung der vorliegenden Arbeit und des sie umgebenden Werkkomplexes gewesen sein. In gleichbleibendem Format eröffnen uns die Arbeiten der vorliegenden Werkgruppe mit reduzierten Mitteln eine reich differenzierte Palette an optischen und emotionalen Valeurs.
875
Günther Förg
Ohne Titel, 2000.
Acryl auf Leinwand
Schätzung:
€ 70.000
Ergebnis:
€ 100.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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