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Wolfgang von Websky

Biografien
Wolfgang von Websky

*  1895 Berlin
† 1992 Wangen/Allgäu


Wolfgang von Websky studiert ab 1917 an der Breslauer Kunstakademie, wo er die Porträtklasse von Eduard Kaempffer besucht. Nach kurzem Unterricht an der privaten Kunstschule von Arthur Waser setzt er sein Studium 1922 zunächst in München bei Moritz Heymann, dann an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Adolf Strübe und Peter Fischer fort. Hier erhält er auch Gelegenheit zu einem Atelierbesuch bei Max Liebermann. 1923 findet in der Breslauer Galerie Lichtenberg eine erste Ausstellung seiner Arbeiten statt. Nach längeren Aufenthalten in Italien und Paris in den Jahren 1924/25 bezieht der Künstler ein Atelier in Berlin, wo er, unterbrochen von Aufenthalten in Schlesien und Reisen nach Italien und Paris, bis 1930 arbeitet. In diesem Jahr siedelt er endgültig ins schlesische Schwengfeld über. 1934 wird von Websky Vorsitzender des Künstlerbundes Schlesien, eine Funktion, die er bis 1939 innehat. Nach einer Studienreise nach Ägypten und in den Vorderen Orient wird er 1939 zum Kriegsdienst einberufen und gerät 1945 in sowjetische Gefangenschaft. 1950 wagt er, nach dem Verlust sämtlicher bisherigen Arbeiten, in Steingaden in Oberbayern den künstlerischen Neubeginn. 1952 lässt er sich in Wangen im Allgäu in einer Siedlung für schlesische Künstler nieder. Von Websky ist Mitglied im "Kulturwerk Schlesien" und in der "Künstlergilde", 1955 wird er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Ab 1955 stellt der Künstler mehrfach aus, u.a. im Kasseler Kunstverein und in der Ostdeutschen Galerie Regensburg. In den 1960er Jahren reist er wiederholt nach Italien und Frankreich, es folgen Reisen nach Portugal und Kreta. 1969 erhält von Websky den Schlesischen Kulturpreis, in den 1980er Jahren werden ihm weitere Ehrungen zuteil. Am 12. März 1992 stirbt der Künstler in Wangen.