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Kenneth Noland

Biografien
Kenneth Noland

*  1924 Asheville/North Carolina

Kenneth Noland, ein Hauptmeister von Hard Edge und Color Field Painting, kommt 1924 in Asheville im Bundesstaat North Carolina zur Welt.
Seine Ausbildung absolviert Kenneth Noland im Anschluss an den Militärdienst von 1946 bis 1948 am Black Mountain College in Beria (North Carolina) bei Ilya Bolotowsky. In dieser Zeit interessiert sich Kenneth Noland insbesondere für die Ideen der geometrischen Abstraktion, wie sie im Bauhaus und bei De Stijl entwickelt wurden. 1948/49 reist Kenneth Noland nach Paris und vervollständigt seine Ausbildung bei Ossip Zadkine.
Im Anschluss an das Studium nimmt Kenneth Noland verschiedene Lehraufträge an, so am Institute of Contemporary Art in Washington, D.C. (1949-1951), an der dortigen Catholic University (1951/60) oder dem Washington Workshop Center of the Arts (1952-1956).
In den frühen 1950er Jahren ist ein Einfluss der expressiven Abstraktion von Pollock in den Werken von Kenneth Noland festzustellen, danach beginnt eine experimentelle Werkphase, bevor Kenneth Noland in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre schrittweise zum geometrisch basierten Stil der Farbfeldmalerei findet. In Gemälden und Grafiken schafft Kenneth Noland ab den 1960er Jahren bedeutende und farblich subtile Kompositionen auf der Grundlage von Ring- und Streifenformen. Gemeinsam mit Gene Davis, Morris Louis, Paul Reed und einigen anderen wird Kenneth Noland zu den "Washington Color Painters" gerechnet, benannt nach einer Ausstellung von 1965. Auch mit den Begriffen der Post Painterly Abstraction und des Hard Edge kann das Werk von Kenneth Noland umschrieben werden.
Die 1960er und 1970er Jahre erweisen sich als überaus erfolgreich für Kenneth Noland. 1977 zeigt das New Yorker Solomon R. Guggenheim Museum eine große Retrospektive unter dem Titel "Kenneth Noland: A Retrospective", zahlreiche weitere Einzelausstellungen machen den Maler international bekannt.
Im Jahr 1985 erhält Kenneth Noland die Milton Avery Professur am Bard College in Annandale-on-Hudson (New York), 1997 verleiht ihm das Davidson College die Ehrendoktorwürde. Kenneth Noland, dessen Werke in so renommierten Museen wie dem Kunsthaus in Zürich, dem Metropolitan Museum of Art und dem Museum of Modern Art in New York, dem Stedelijk Museum in Amsterdam sowie der Londoner Tate Gallery präsentiert werden, verstirbt im Jahr 2010 in Port Clyde.