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Johann Heinrich Roos

Biografien
Johann Heinrich Roos

*  1631 Otterberg
† 1685 Frankfurt am Main


Der bekannte Landschafts-, Porträt- und Tiermaler Johann Heinrich Roos kommt im Jahr 1631 in Otterberg (Kaiserslautern) zur Welt. Im Jahr 1634 übersiedelt die Familie mit dem dreijährigen Johann Heinrich Roos nach Wesel, 1640 ziehen sie weiter nach Amsterdam.
In Amsterdam, der großen Kunstmetropole dieser Epoche, empfängt Johann Heinrich Rose auch seine Ausbildung zum Maler und Radierer. Johann Heinrich Roos lernt ab 1647 bei Guilliam Dujardin, später auch bei Cornelis de Bie sowie bei Barent Graat. Ein Italienaufenthalt vervollständigt zwischen 1650 und 1654 die Lehrjahre des jungen Johann Heinrich Roos.
1657 lässt sich Johann Heinrich Roose in Frankfurt am Main nieder und eröffnet ein Atelier. Er kann sich in den folgenden Jahren einen klingenden Namen als Künstler machen: Seine lebendigen Porträts erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem aber wird Johann Heinrich Roos mit Tierbildern und Landschaften mit Ruinen berühmt. Zudem kann Johann Heinrich Roose gelegentlich religiöse Sujets ausführen, etwa die "Verkündigung an die Hirten" von 1668, die heute im Städtischen Historischen Museum in Frankfurt am Main verwahrt wird. Die Bilderfindungen des Johann Heinrich Roos kommen auch in malerischen Radierungen zu voller Geltung; und in Malereien des Wilhelm van Bemmel übernimmt Johann Heinrich Rosa, barocker Arbeitsteilung entsprechend, hin und wieder die Figurenstaffagen.
Johann Heinrich Roos hat mit seiner Kunst auch in höchsten Kreisen Erfolg: 1664 wird er durch Karl Ludwig von der Pfalz zum Hofmaler ernannt; und von den Höfen in Mainz sowie in Kassel wird Johann Heinrich Roos ebenfalls mit Aufträgen betraut.
Johann Heinrich Roos, dessen Werke heute etwa im Wiener Kunsthistorischen Museum oder im Frankfurter Städel präsentiert werden, verstirbt im Jahr 1685 in Frankfurt am Main.