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Francisco de Zurbarán

Biografien
Francisco de Zurbarán

*  1598 Fuente de Cantos Francisco
† 1664 Madrid


In Fuente de Cantos, einem Dörfchen in der Extremadura, kommt 1598 Francisco de Zurbarán zur Welt. Seine Malerausbildung absolviert der einfache Bauernsohn Francisco de Zurbarán in Sevilla, dem Zentrum der spanischen Barockmalerei. Francisco de Zurbarán lernt ab 1614 für drei Jahre bei Pedro Díaz Villanueva. In Sevilla kommt Francisco de Zurbarán auch mit Francisco Herrera d.Ä., Alonso Cano und Diego Velázquez in Kontakt. Mit Letztgenanntem verbindet Francisco de Zurbarán eine enge Freundschaft.
1617 schließt Francisco de Zurbarán seine Ausbildung ab und zieht zurück in die Extremadura, nun nach Llerena. In Sevilla, dem künstlerischen Zentrum, siedelt sich Francisco de Zurbarán dann wieder 1626 an, und 1628 wird er hier zum Stadtmaler ernannt. Es dauert nicht lange, bis Francisco de Zurbarán sich einen Ruf als herausragender Maler erarbeitet hat und ein großes und erfolgreiches Studio führen kann. Die Neider lassen nicht lange auf sich warten, doch Francisco de Zurbarán lässt sich auf seinem Weg nicht beirren. Schon im Jugendwerk zeigt sich Francisco de Zurbaráns künstlerische Ausdruckskraft, in den inbrünstigen und dennoch kraftvoll-realistischen menschlichen Gestalten ebenso wie im dramatisch-caravaggesken Hell-Dunkel, in der malerischen Delikatesse bei der Gestaltung von Stofflichkeit sowie im subtilen Kolorismus. Selbst der Nicht-Farbe Weiß vermag Francisco de Zurbarán noch die unterschiedlichsten Stufungen abzutrotzen.
1633 kommt Francisco de Zurbarán nach Madrid, wohin er 1658 übersiedelt. Hier wird er mit dem Ehrentitel "pintor del Rey" bezeichnet, und es entsteht ein reifes, kraftvolles Hauptwerk.
Erst im Alter beginnt der Stern des Francisco de Zurbarán langsam zu sinken, was aber die Schaffenskraft des Malers nicht lähmen kann. Viele seiner Arbeiten gelangen auch nach Südamerika.
Am Ende seines Lebens gerät der einst so gefeierte Francisco de Zurbarán in finanzielle Schwierigkeiten und verstirbt 1664, nun nahezu verarmt, in Madrid.