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Claudia Wieser

Biografien
Claudia Wieser

*  1973 Freilassing

Claudia Wieser, bedeutende Vertreterin der gegenwärtigen geometrischen Abstraktion, kommt im Jahr 1973 in Freilassing zur Welt, einem kleinen bayerischen Grenzort in der Nähe von Salzburg.
20-jährig nimmt Claudia Wieser 1993 eine Goldschmiedelehre auf, die sie 1997 beendet. Im Anschluss immatrikuliert sie sich an der Münchner Akademie der Bildenden Künste, wo sie bis 2004 bei Axel Kasseböhmer und Markus Oehlen studiert. Claudia Wieser kann bald zahlreiche namhafte Stipendiengeber vom Rang ihrer Kunst überzeugen, darunter der Klara Karolines Fond (2008) und die Stiftung Kunstfonds, Bonn (2013). 2014 wird Claudia Wieser Artist in Residence des CCA Andratx auf Mallorca.
In ihren Werken, den Buntstiftzeichnungen ebenso wie den Installationen und Skulpturen, offenbart Claudia Wieser eine herausragende Begabung für harmonische, stimmige geometrische Kompositionen. Man spürt in der Schönheit dieser Werke, längst nicht nur dort, wo Claudia Wieser neben dem Buntstift auch Blattgold verarbeitet, die Hand der Goldschmiedin, Sinn für die perfekte Proportion und Freude an der Ästhetik. In der Formensprache nimmt die Künstlerin subtil Bezug auf Bekanntes: Blicke durch Kirchenfenster oder kunstvolle Treppengeländer, landschaftliche Strukturen, antike Bodenmosaiken. Dabei erzeugt Claudia Wieser gelegentlich eine verblüffende Dreidimensionalität.
Werke von Claudia Wieser, die sich auch zweimal an Schauen im renommierten Münchner Lenbachhaus beteiligt (2005: "Favoriten" und 2007: "PERSPEKTIVE 07"), sind Gegenstand zahlreicher internationaler Einzelausstellungen. Auch die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Bonn besitzt eine Arbeit von Claudia Wieser.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.