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Robert Rotar

Biografien
Robert Rotar

*  1926 Berlin
† 1999 Düsseldorf


Besuch der Waldorfschule in Berlin bis zu deren endgültigen Auflösung in Vitte auf Hiddensee durch die Nationalsozialisten, danach Landerziehungsheim Schondorf/Ammersee. Während des Krieges beim Militär Panzerfahrer und Funker, Gefangenschaft in Dänemark. Nach dem Krieg verschiedene Berufe: Schreiner, Gärtner und Imker. Abendstudium an der Kunstschule in Bremen, danach mehrere Semester Werkkunstschule Köln. Anschliessend Mitaufbau der Firma Knoll International GmbH in Deutschland. Hier ergaben sich richtungsweisende Kontakte mit Künstlern, Architekten und Galeristen, unter anderem Anfang der 50er Jahre mit Ernst Wilhelm Nay, Wolfgang Ketterer, Mies van der Rohe, Joseph Beuys, James Lee Byars, Günther Uecker, Yves Klein, usw. Rotar gehört zu den wichtigen Künstlern der Gegenwart. Sein künstlerisches Werk markiert eine singuläre und bis heute kaum erforschte Position innerhalb des zeitgenössischen Kunstgeschehens. Es ist ein eher stilles aber radikales Werk analog seinem introvertierten Leben. Die Kunstkritik titulierte Rotar einst einen "Magier der Spirale". Tatsächlich beschäftigte sich der Maler seit seinen künstlerischen Anfängen um 1960 fast ausschließlich mit dem Thema der Spirale. Es sind dynamische, ausgreifende, wirbelnde oder in einem Kreis endende Spiralformen, sich ausdehnend oder zusammenziehend. Die Spirale war für Rotar das Motiv, in dem sich "Raum" und "Zeit" am eindringlichsten verbinden und visuell umsetzen liessen. Aus: Homepage Rotar: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~skiebe/rotar.htm