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Ingo Ronkholz

Biografien
Ingo Ronkholz

*  1953 Krefeld

Ingo Ronkholz, einer der wichtigen Vertreter der gegenwärtigen Bildhauerei, kommt im Jahr 1953 in Krefeld zur Welt. Sein Studium absolviert er zunächst von 1970 bis 1974 an der Werkkunstschule in seiner Geburtsstadt bei Detlev Orlopp. Im Anschluss lernt er bis 1978 an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie in der Klasse von Gotthard Graubner. Danach übernimmt Ronkholz für zwei Jahre einen Lehrauftrag für das Fach Zeichnen an der Universität von Köln.
Bald nach Studienabschluss entstehen die ersten Skulpturen von Ingo Ronkholz: Der junge Künstler näht Eisenstücke in Stoffe ein. Etwas später folgen die Arbeiten in Bronze und Eisen. In klarer, reiner Ästhetik arbeitet Ingo Ronkholz mit abstrakten Formen, halb geometrisch, halb biomorph befreit. Subtil spielt er mit Material und Oberfläche, schichtet Strukturen auf, bringt Ebenen und Linien in imaginären, vieldeutigen Raumgefügen in subtile Verbindung. Harmonie und Kraft, Poesie und Unmittelbarkeit vereinen sich hier ebenso wie in den Papierarbeiten und Zeichnungen zu überzeugenden Werken.
Ingo Ronkholz, der 1989 den Grafikpreis Landtag NRW (Düsseldorf) erhält und 1992 mit dem Rheinischen Kulturpreis ausgezeichnet wird, bespielt mit seinen charakteristischen Skulpturen und Zeichnungen zahlreiche Ausstellungen. Hervorzuheben sind die Einzelschauen in der Städtischen Galerie Iserlohn (2014), der Städtischen Galerie im Park in Viersen (2013), dem Kunstmuseum Bochum (2003) oder bei KunstMitte Berlin (1998).
Ronkholz, der 2005 als Mitbegründer des "International Committee for the preservation of Lascaux" von sich reden macht, lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt Krefeld.